HARTMUT BÖHM, DIETER HACKER

SPIELRAUM – KUNST, DIE SICH VERÄNDERN LÄSST

HARTMUT BÖHM, DIETER HACKER
05.10.2017 14.01.2018
Landesgalerie Linz
SPIELRAUM - KUNST, DIE SICH VERÄNDERN LÄSST

Die Ausstellung „SPIELRAUM. Kunst, die sich verändern lässt“ vereint Arbeiten von 59 inter- nationalen Künstler/innen, deren Besonderheit ihre Variabilität ist.

Der historische Ausstellungsbereich – der Fokus liegt dabei auf der Zeit von 1960 – 1975 – widmet sich einer speziellen kinetischen Kunstform, die sich durch die Verwendung einer geometrischen Formensprache auszeichnet. Dabei kann das Kunstwerk stets aufs Neue von den Betrachtenden in seiner Erscheinungs- weise verändert werden. Mittels verstellbarer, auf Scharnieren oder Achsen montierter Partien, versetzbarer Bauteile, Magnet- und Steckelementen oder anderer Mechanismen regen die Künstler/innen das Publikum zum Mitgestalten an.

Das Ausstellungsprojekt präsentiert der Öffentlichkeit die breite Vielfalt dieser Kunstform mit einer großen Auswahl an Exponaten internationaler Provenienz. Daneben werden auch wissenschaftliche, soziale und politische Hintergründe, die zum variablen Kunstwerk geführt haben, thematisiert. In speziellen „Spiel- Räumen“ wird dem Publikum die Möglichkeit gegeben, ausgewählte Exponate zu verändern.

Im Gotischen Zimmer erwartet die Besucher/ innen ein aktueller Ausstellungsbereich, der exemplarisch mit bespielbaren und installativen Werken darstellt, wie zeitgenössische Künstler/innen auf Aspekte der Veränderbarkeit und der spielerischen Annäherung an Kunst reagieren.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „SPIELRAUM. Kunst, die sich verändern lässt“ im Wienand Verlag, Köln.

Kuratiert von Frederik Schikowski 

Mehr unter: www.landesmuseum.at