HARTMUT BÖHM

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Tischstück #3, 2014, Ateliermaterial auf Photographie auf MDF, 88.5 x 100.5 x 160 cm

Hartmut Böhm (* 19. April 1938 in Kassel) ist ein deutscher Objektkünstler. 1958–1962 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel unter anderem bei Arnold Bode. Während dieser Zeit entstand sein erstes systematisches, weißes Relief. Nach seinem Studium schloss er sich 1965 der Künstlerbewegung Neue Tendenzen an. Sein Werk zeichnet sich durch seine thematische Stringenz sowie durch eine seltene Logik seiner Entwicklung über mehr als vier Jahrzehnte aus. Böhms Arbeiten verdanken sich stets einer klaren Systematik, die auf mathematischen und geometrischen Grundlagen basiert und die jederzeit vom Betrachter nachvollzogen werden kann. Dabei erzielen die Werke dynamische und bisweilen verwirrende Wirkungen, die in einem charakteristischen Spannungsverhältnis zur Klarheit ihrer Struktur stehen. Böhm hat seit Beginn der 60er Jahre sein Werk in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Er war außerdem in den maßgeblichen internationalen Gruppenausstellungen zur konstruktiven und kinetischen Kunst sowie zur Lichtkunst beteiligt. 2009 wurde Hartmut Böhm in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt aufgenommen.
Quelle: Wikipedia